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Es werden Posts vom Juni, 2017 angezeigt.

Immer der Nase nach im Aromagarten Erlangen

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Einmal im  Jahr lädt der Botanische Garten der Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zum Aromagartenfest in den duftenden Kräutergarten an der Schwabach ein. Es gibt einige interessante Führungen zu verschiedenen Themen durch den Garten, u.a. von Katrin Simon, Dr. Elke Puchtler und dem Schmetterlingsexperten Stefan Mümmler.  Pflanzen können an einem kleinen Kräuterverkaufsstand erworben werden und einige Kräuter können kreativ zu Duftkissen oder Eßbarem verarbeitet werden. 


Es gab eine Zeit, als ich öfters an dem Garten vorbei geradelt bin, wenn ich auf dem Weg in die Stadt unterwegs war. Das ist aber inzwischen fast 10 Jahre her und ich war doch neugierig, was sich dort inzwischen verändert hat. Einen Foto-Vergleich habe ich nicht mehr, aber ein Garten wird meistens mit der Zeit immer schöner, wenn er eingewachsen ist und so ist es auch mit diesem herrlichen Duftgarten. Dazu kommt vielleicht, dass ich inzwischen mehr Pflanzen kenne, als das früher der Fall war. Dann geht man doch mit a…

Skabiosen-Flockenblume und andere Wiesenbewohner im Juni

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Nach dem Post vom letzten mal bin ich nun Spezialist für Flockenblumen geworden und kann die  Skabiosen-Flockenblume von der Wiesen-Flockenblume unterscheiden und die im Garten gepflanzten Centaurea montana (Berg-Flockenblume) von der  Wilden aus dem Kaukasus, der Centaurea dealbata. Letztere will hier noch gar nicht blühen.  Vielen Dank für eure Hilfe beim Mitbestimmen....:-) Bei dem ersten Foto handelt es sich um die Skabiosen-Flockenblume. 


Nun ist es ja meistens so, dass ich kaum Fotos machen kann, wenn ich per Rad unterwegs bin. Vor zwei Wochen aber bot sich die einmalige Gelegenheit, ganz in Ruhe zu schauen und haufenweise Fotos vom blumigen Wiesensaum zu schießen. Ich hatte einen richtig üblen Platten. Natürlich nicht mal die Luftpumpe dabei und auch das Fahrradflickzeug lag zu Hause in der Garage. Ca. 5 km waren es bis dorthin...das kann man auch zu Fuß gehen. Wenn nur nicht fast 30 Grad gewesen wären und zu allem Überfluss die Sandalen, trotz Leder, Blasen an den Füßen verur…

Wiesen-Flockenblume oder Skabiosen-Flockenblume

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Der Monat Juni wird von mir zum fränkischen Wiesenblumenmonat erklärt. So viele verschiedene Blumenwiesen  sind mir bisher noch nicht begegnet, wie dieses Jahr. An den Straßenrändern und Radwegen...überall blüht es Bunt.  Es scheint fast, als wenn hier der Gedanke angekommen ist, mehr für die Natur und die Insektenwelt tun zu müssen.  Das heißt aber auch, dass mir viele der Blüten unbekannt sind. Einige konnte ich teilweise schon auf anderen Blogs entdecken, wie den Wundklee oder die Bunte Kronenwicke. Unschlüssig bin ich bei der folgenden lila blühenden Wiesenblume.
Seitdem ich die Berg-Flockenblume im Garten habe, bin ich mir erstmal sicher, dass es sich um eine Flockenblume handelt.... Ist es die Wiesenflockenblume (Centaurea jacea) oder die Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa) ?



Die Skabiosen-Flockenblume blüht ab  Juni bis in den Herbst. Sie wird gerne von Tagfaltern besucht, und hat besondere Bedeutung für den kleinen Fuchs und einige Weißlingsarten.
Bei mir schwirrte ge…

Ein Brandkraut kommt selten allein im Steppengarten

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Natürlich ist der Juni unangefochten der Rosenmonat. Dann schleiche ich schnuppernd von Blüte zu Blüte durch den Garten,  gerne auch fünfmal an der gleichen Blüte, denn der Garten hat ja gerade einen Neustart hingelegt und da kann man die Blüten noch zählen.  Seit diesem Jahr versucht allerdings eine ganz besondere Staude, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Entgegen allen Vermutungen, dass ich mich wohl noch mindestens ein Jahr auf Blüten gedulden muss, schoss das quirlige Brandkraut aus Elkes Garten auf einmal gleich dreifach in die Höhe. Während der mittlere Trieb noch unentschlossen verharrte, strengten sich die äußeren um so mehr an, die anderen Stauden im Beet zu übertrumpfen. 

Das Phlomis russeliana, das sich Russel-Brandkraut oder Syrisches Brandkraut nennt, hat nicht nur einen besonderen Namen, es hat auch ein besonderes Aussehen. Es liebt eine sonnigen Platz, verträgt aber auch noch halbschattige Standorte. Absolut anspruchslos verlangt es nicht täglich nach der Gießkann…

Botanischer Garten Leipzig - I

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Der Botanische Garten meiner Lieblingsstadt Leipzig ist der ältesten Botanischen Garten Deutschlands und zählt sogar zu den ältesten Botanischen Gärten der Welt.
Obwohl ich ja Leipzigerin bin, kannte ich den Garten noch nicht und er stand schon länger auf meiner Wunschliste. Endlich gab es mal etwas freie Zeit und zusammen mit der Schwester und einer Freundin erkundete ich am Pfingstmontag den herrlichen Garten.

Taglilien zusammen mit Zierlauch und der essbaren Winterheckenzwiebel in einem Beet

Viele Geranium-Arten blühten gerade




Sehr hübsch der Pyrenäen-Reiherschnabel


Üppig, Geranium cantabrigiense 'Kamina', der Cambridge Storchschnabel in Weiß


Rechts ein sehr stacheliges Beet mit Morina, die ich nun auch im Garten habe...aber nur einmal


Ebenfalls stachlig, die Wilde Karde
Man nennt sie auch Zisternenpflanze, weil die Blätter ein trichterförmiges Wassersammelbecken bilden, was bei dem feuchten Pfingstwetter gut zu erkennen war.


Die Mariendisteln blühten





Bartfaden mit Hummelb…